FIP

Die ansteckende Bauchfellentzündung tritt vor allem im Mehrkatzenhaushalt und in Zuchten bei Jungtieren auf. 

Der Erreger der FIP ist ein Virus. Übertragen wird das Virus direkt von Katze zu Katze. Die virusübertragende Katze kann dabei gesund oder bereits an einer FIP erkrankt sein. 

Die FIP äussert sich in zwei Formen. Die „feuchte“ Form wird so bezeichnet, weil sich Flüssigkeit in Bauch- und/oder Brustraum ansammelt. Bei der „trockenen“ Form geschieht dies nicht. Hier treten zudem Störungen des Nervensystems auf. Die Katzen magern bei beiden Formen ab und haben nicht behandelbares Fieber. Die Krankheit ist nicht heilbar.

Die Kontrolle und Diagnose der Krankheit sind bisweilen schwierig. Seit 1995 ist in der Schweiz ein Impfstoff, der FIP-Virus-freie Katzen vor einer Ansteckung schützt, auf dem Markt. Flankierende Massnahmen in Hygiene und Haltung ergänzen in verseuchten Katzenbeständen die Impfung. Für alle Katzen mit wechselndem Kontakt zu Artgenossen wird die Impfung empfohlen.

©  Veterinärmedizin Dr. E. Gräub AG, Bern

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